In der IT wimmelt es seit jeher nur so von Abk.en/Abkürzungen, angefangen bei den allerersten Bits (b), die sich zum Byte (B) und später zum Kilobyte (KB) entwickelt haben. Und jedes Jahr kommen Dutzende neue Abkürzungen hinzu. Das liegt einfach in unserer Natur als IT-Spezialisten. Heute dreht sich alles um eine relativ neue Abkürzung, die in den kommenden Jahren noch eine wesentliche Rolle spielen wird: Unified Endpoint Management (UEM).

M = Management

Schauen wir uns das einmal genauer an und beginnen dabei von hinten. Das M steht für Management und bezieht sich auf den Kern dessen, was wir IT’ler tun: Verwalten. Wir verwalten Software, Hardware, Netzwerke, Benutzerkonten oder clouds. Zu behaupten, neunzig Prozent der Arbeit in der IT bestünden aus Management, ist nicht übertrieben. Und mit UEM kommt – welch Freude – noch eine weitere Verwaltungsmöglichkeit hinzu.

E = Endpoint

Während das M noch recht allgemein war, kommen wir den neuen Möglichkeiten mit dem E schon etwas näher. E steht für Endpoint und ist eine hippe Bezeichnung für alle Endgeräte, die ein Benutzer … nun ja … benutzt. Vor zehn Jahren war das noch überwiegend der PC, doch seit Steve Jobs 2010 triumphierend das erste iPad präsentierte, wissen wir um die Diversität der sogenannten Endpoints. PC, Laptop, Tablet, Smartphone oder Drucker – die neuesten Definitionen von Endpoint umfassen sogar IoT-Geräte. Nicht zu vergessen natürlich die Smartwatch. Insgesamt ein unglaubliches Sammelsurium an Endgeräten, und wer weiß, was die nahe Zukunft uns noch so alles bringt. Dann ist es logisch, dass die Verwaltung all dieser Geräte eine große Herausforderung darstellt, für die Lösungen her müssen.

U = Unified

Die Krux bei UEM liegt im ersten Buchstaben: Unified. Für die Verwaltung von mobilen Geräten in Unternehmen gibt es bereits gute Lösungen. Von MDM (Mobile Device Management) zum Beispiel haben Sie sicher schon gehört. Damit lassen sich Einstellungen, Software und Benutzerrechte auf mobile Geräte übertragen. Die Geräte können damit auch aufgespürt und gegebenenfalls, aus der Ferne, unbrauchbar gemacht werden. Dem MDM ähnlich, allerdings mit deutlich mehr Möglichkeiten, ist EMM (Enterprise Mobility Management). Es eignet sich unter anderem für Benutzer, die für die Arbeit ihr eigenes Handy oder Tablet nutzen: BYOD (Bring your own device). Mit Unified Endpoint Management verwalten Sie alle Geräte über eine Konsole. Das heißt PCs und Laptops – „normale“ Computer eben – genauso wie die Exoten: Drucker, Armbanduhren und andere mit dem Internet verbundene Geräte.

Doch mit UEM lässt sich nicht nur Hardware verwalten, sondern auch Software und sogar Dokumente. Einschließlich der jeweiligen Rechte. Das bietet Möglichkeiten im Bereich Datenschutz. Interessant ist auch, dass man Anwender zu einem sicheren Passwort zwingen kann und dazu, dieses nach einer gewissen Zeit zu ändern. Und für uns als Spezialisten für Softwareverteilung: Software kann auf eine schwarze oder weiße Liste gesetzt werden. Sie können also nicht nur Anwendungen per Push auf Geräte übertragen, sondern auch dafür sorgen, dass bestimmte Apps (z. B. WhatApp) im Firmennetzwerk nicht funktioniert, selbst wenn sie auf den Geräten der Anwender installiert sind.

Bleiben Sie dran

In den kommenden Jahren wird sich der Begriff Unified Endpoint Management weiter etablieren. Auch bei Easy Software Deployment gehört er bereits zum Repertoire. Und das hat gute Gründe. Der durchschnittliche Anwender in einem Unternehmen nutzt schon jetzt drei Geräte. Aller Voraussicht nach wird diese Zahl in den nächsten Jahren auf vier bis fünf pro Person steigen.

Mit Easy Software Deployment ist Unified Endpoint Management jetzt bereits möglich, und zwar mit der Verwaltung von Apps, Software und Updates sowie Endgeräten mit einem Windowsbetriebssystem. Doch schlussendlich sollen natürlich alle Geräte übersichtlich in einem System verwaltet werden können, vor allem dann, wenn Software auf unterschiedliche Endgeräte übertragen werden muss. Daran arbeiten wir mit Hochdruck. Behalten Sie unsere öffentliche Roadmap im Auge und verpassen Sie keine neue Entwicklung!

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